Gaming Verbotenes Wissen in riesiger Minecraft-Bibliothek

Jeden Monat spielen weltweit über 145 Millionen Menschen “Minecraft”– das sind zwei Prozent der Weltbevölkerung. Und die wollen wissen, was in ihrem Land abgeht. Wie "Minecraft" dabei hilft, zeigen euch Motu und Quinn.

Minecraft-Bibliothek WozNiu 2 min
Bildrechte: MDR

Mi 22.06.2022 10:54Uhr 01:48 min

https://www.mdr.de/tweens/wozniu/video-632666.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Genau diesen Erfolg nutzt der Verein “Reporter ohne Grenzen”, um Nachrichten weltweit leicht zugänglich zu machen. Dafür wurde eine riesige Bibliothek in das Minecraft-Universum gebaut – die “Uncensored Library”. Darin findet ihr Nachrichten aus aller Welt, denn nicht überall findet man so leicht Nachrichten wie in Deutschland.

Jeden Monat spielen weltweit über 145 Millionen Menschen “Minecraft”– das sind zwei Prozent der Weltbevölkerung. 🤯 Und die wollen wissen, was in ihrem Land abgeht. Wie "Minecraft" dabei hilft, zeigen euch Motu und Quinn. Genau diesen Erfolg nutzt der Verein “Reporter ohne Grenzen”, um Nachrichten weltweit leicht zugänglich zu machen. Dafür wurde eine riesige Bibliothek in das Minecraft-Universum gebaut – die “Uncensored Library”. Darin findet ihr Nachrichten aus aller Welt, denn nicht überall findet man so leicht Nachrichten wie in Deutschland.

In einigen Ländern wird von der Regierung nämlich vorgeschrieben, was in den Nachrichten laufen darf und was nicht. Dadurch können sich die Menschen in dem jeweiligen Land schwerer darüber informieren, was wirklich in ihrem Land passiert. Denn die Regierungen beeinflussen die Nachrichten vor allem, um der Bevölkerung ein gutes Bild von sich selbst zu zeigen. Und das obwohl es viele Probleme in den Ländern gibt. Deshalb soll die “Uncensored Library” - also die unzensierte Bibliothek – genau den Menschen in solchen Ländern den Zutritt zu Informationen erleichtern.

In diesen Ländern geht es der Pressefreiheit am schlechtesten: China, Russland, Nordkorea, Iran und dem ostafrikanischen Land Eritrea. Dort ist die Arbeit von Reportern und Reporterinnen besonders stark eingeschränkt. Oftmals (wie Nordkorea und China) gibt es sogar keine freie Presse mehr und Nachrichten werden komplett von der Regierung überwacht. Am besten ist es übrigens in Norwegen, Dänemark und Schweden.

Der Verein “Reporter ohne Grenzen” setzt sich für die Pressefreiheit ein. Er beobachtet dafür regelmäßig wie frei Reporter und Reporterinnen arbeiten und Nachrichten veröffentlichen dürfen. Denn in manchen Ländern dürfen sie genau das nicht und bekommen von der Regierung des Landes vorgeschrieben, was sie erzählen dürfen und was nicht. Wer sich nicht daran hält, wird verhaftet, ins Gefängnis gebracht und manche werden sogar ermordet. Deshalb flüchten einige von ihnen in ein anderes Land oder sie halten sich an die Vorgaben der Regierung aus Angst vor den Folgen.

In Deutschland haben wir übrigens eine gute Pressefreiheit. Hier werden Reporterinnen und Reporter nicht verfolgt von der Regierung, wenn sie ihre Politik kritisieren oder über Probleme im Land berichten. Und es gibt auch keine Vorgaben der Regierung, wie über Ereignisse in den Nachrichten berichtet werden darf.